Wirtschaftszyklen und Wirtschaftskrisen vom 19.2.10

Manuskripte älterer astrologischer Vorträge und Kurse, die aufgrund ihrer Themen interessant sind, die ich aber für kommende Vortragsabende aktualisieren würde, stelle ich Ihnen gerne hier kostenlos zur Verfügung.

Skript zum Vortrag vom 19.2.10: Wirtschaftszyklen und Wirtschaftskrisen, Mythos Zeitenwende 2012 (10 Seiten A4)

Astrologische und geschichtliche Zyklen, nicht nur von Pontius zu Pilatus sondern von der Steinzeit bis heute....

Gliederung:

1. „Die Weltalter" aus „Metamorphosen" von Ovid (röm. Dichter, 47 v.Chr.-17 n.Chr.)

- Steinzeit, Jäger und Sammler
- Neolithische Revolution 20.000 v. Chr. Bis ca. 11.000 v. Chr.
- Übergang zur Ackerbau und Viehzucht 14.-11.000 Frühlingspunkt in Jungfrau
- 11.000-8.000 v. Chr. Beginn der Metallbearbeitung, Frühlingspunkt Löwe/- 6000 Krebs
- Bronzezeit 2000-800 und Eisenzeit ab 800 v. Chr. Frühlingspunkt in Widder bis 50 v.Chr
- Zeitenwende Christi Geburt Konjunktion Widder-Frühlingspunkt Widder ca. 50 v. Chr. Beginn eines neuen 26.000 jährigen Abschnittes (Präzession)
- Heutiger Zeitabschnitt Frühlingspunkt Fische 50 v. Chr. - ca. 2100 oder 2300 n.Chr
Lug und Trug, Vergiftungen, Gottessuche

2. Wie funktioniert der Maya-Kalender?

3. Industrielle Revolution ab ca. 1760 (Pluto im Steinbock)
(Erläuterung Wikipedia)

4. Wirtschaftszyklen

- Grafik Dow-Jones-Langfristzyklen seit dem 19. Jahrhundert
- Prognose für die Zukunft aufgrund der Saturn-Pluto-Zyklen

5. Diskussion:

Wenn erneuerbare Energien, wie Wind (Uranus), Wasser (Neptun) oder Solarenergie (Sonne) genutzt werden, statt der begrenzt und nur auf bestimmten Territorien vorhandenen Bodenschätze, sollten andere Wirtschaftsrhythmen gelten und die Ausbeutung der Erde und der Menschen (Saturn und Pluto) ein Ende haben können. Strikte Hierarchien oder starre Staatsgebilde (Saturn) wären vielleicht auch nicht mehr nötig, da allen die erneuerbaren Ressourcen zur Verfügung stünden.

1. „Die Weltalter"
aus „Metamorphosen" von Ovid (röm. Dichter, 47 v. Chr.-17 n.Chr.)

Entwicklungsgeschichtliche Zyklen kann man astrologischen Konstellationen zuordnen, die so durch die Taten und Erfahrungen der Menschen mit Inhalten gefüllt werden. Schauen wir uns also die Übereinstimmungen zwischen astrologischen Zyklen und der Entwicklungsgeschichte des Menschen an:
Frühere Kulturen waren zunächst reine Jäger und Sammler, Nomaden. Gleichmäßige Klimabedingungen gewährleisteten damals den Grundbedarf für alle.

Ovid (römischer Dichter(ca. 47 vor bis 17 nach Chr)
schreibt in seinen „Die Metamorphosen" (ca. 1 n. Chr.):

Ovid Kapitel 2: Die Weltalter

Erst entsproßte das goldne Geschlecht, das, von keinem gezüchtigt,
Ohne Gesetz freiwillig der Treu und Gerechtigkeit wahrnahm.
Furcht und Strafe war fern. Nicht lasen sie drohende Worte
Auf dem gehefteten Erz; nicht bang vor des Richtenden Antlitz
Stand ein flehender Schwarm: ungezüchtiget waren sie sicher.
Nie vom eignen Gebirg', um der Fremdlinge Welt zu besuchen,
Stieg die gehauene Fichte hinab in die flüssige Woge:
Außer dem ihrigen kannten die Sterblichen keine Gestade.
Noch umgürteten nicht abschüssige Graben die Städte.
Nicht die grade Drommete von Erz, noch gewundene Hörner,
Auch nicht Helm war jetzo, noch Schwert: und der Söldner entbehrend,
Lebeten nun sorglos in behaglicher Ruhe die Völker.
Selbst annoch, unbeschatzt, und dem Karst nie pflichtig, noch jemals
Wund vom schneidenden Pflug, gab freudiger alles die Erde;
Und mit den Speisen vergnügt, die sonder Zwang sich erhuben,
Pflückten sie Arbutusfrucht, und des Bergtals würzige Erdbeern,
Auch des rauhen Geranks Brombeer, und die rote Kornelle,
Und vom gebreiteten Baume des Jupiter fallende Eicheln.
Ewig waltete Lenz, und sanft mit lauem Gesäusel
Fächelten Zephyrus Hauche die saatlos keimenden Blumen.
Bald auch gebar Feldfrüchte der ungeackerte Boden,
Ohn' Auffrischung ergraute die Flur von belasteter Ähre.
Rings nun Bäche von Milch, rings walleten Bäche von Nektar;
Rings auch tröpfelte gelb aus grünender Eiche der Honig.

Zwischen 14000 - 11000 v. Chr. durchlief der astrologische Frühlingspunkt das Sternzeichen Jungfrau! Erste Behausungen entstanden, Ackerbau und Viehzucht entwickelten sich. Es begann die sogenannte „neolithische Revolution", ein absolut einschneidender Entwicklungprozeß der Menschheitsgeschichte.

Ca. 11000 v.Chr gab es tatsächlich einen archäologisch belegten Klimawandel: heiße Sommer, kalte Winter, Frühjahr und Herbst waren eher kurz. Vorher waren die Jahreszeiten eher gleichmäßig verteilt gewesen und die Nahrung quasi immer karg aber verlässlich.

Ca.11000- 8000 v. Chr. Verläuft der Frühlingspunkt durch das Sternzeichen Löwe (Sonne, Gold): Erste Metallbearbeitungen begannen, vorwiegend wahrscheinlich von reinen, gediegenen Metallen, wie Gold

Ca. 8000-6000 v. Chr. Der Frühlingspunkt wandert durch Krebs (Mond, Silber): gediegenes Silber oder silberfarbene Metalle könnten verstärkt beachtet und benutzt worden sein.

Ovids Interpretationen:
Als Saturnus versank in des Tartarus Dunkel, und herrschend
Jupiter lenkte die Welt; da erwuchs die silberne Zeugung,
Weniger köstlich denn Gold, doch mehr als rötliches Erz noch.
Jupiter engte nunmehr der Urwelt ewigen Frühling,
Sonderte Winter, und Gluten, und herbstliche Ungewitter
Vom kurzblühenden Lenz, und schuf vier Räume des Jahres,
Jetzo geschah, daß die Lüfte, von trockener Schwüle gesenget,
Glüheten, und vor dem Winde das Eis hartstarrend herabhing.
Jetzo suchten sie Häuser zum Schirm: ihr Haus war die Höhle,
Oder ein dichtes Gestaud', und mit Bast verbundene Reiser.
Jetzt ward Samen der Ceres in langgezogenen Furchen
Untergescharrt, und es seufzt' im drängenden Joche der Pflugstier.

Ab ca. 2000 v.Chr bis 50 v. Chr.
Frühlingspunkt in Widder (Mars, Eisen): Die Bronzezeit erstreckt sich von 2200-800 v.Chr.
Eisenzeit ab 800 v. Chr. - Zeit der Entdecker, Eroberer, Kriege. Man entwickelte waffenfähiges Material, weil man arbeitete nun mit Legierungen arbeitete, die hart genug waren. Treffend von Ovid zugeordnet, das 3. eherne (eisen-) Geschlecht.
Ca. 50 v. Chr. Beginnt astrologisch gesehen unsere Zeitenwende.
Der christliche Kalender beginnt passend dazu im Jahre 00, also ungefähr zur Konjunktion des Frühlingspunktes mit dem Anfang des Sternzeichens Widder. Damit beginnt aus astrologischer Sicht ein neuer 26.000 jähriger Zyklus (Präzession). Siderischer und tropischer Tierkreis sind eins.

Ovid schreibt:
Hierauf folgte das dritte Geschlecht, von eherner Zeugung,
Wütender schon von Natur, und gewandt zu schrecklichen Waffen;
Doch unsündig annoch. Darin schloß die eiserne Abart.

Frühlingspunkt befindet sich nun seit 50 v. Chr. in Fische. Dieser Zyklus dauert noch bis 2100 (nach Dwjahl Khul) oder 2350 (Fagan-Allen).Analogien des Sternzeichen Fische oder des Herrschers der Fische, Neptun sind Schiffsreisen, Lug und Trug, Gifte, Misstrauen, Gottsuche? Christuskult (Fisch als Symbol des Christentums).

Ovids treffende Beschreibung:
Unbekannteren Winden entfaltete Segel der Schiffer;
Stracks nun stürmte daher in die Zeit der schlechteren Ader
Jeglicher Greu'l: es entflohen die Scham, und die Treu', und die Wahrheit;
Deren Stell' einnahmen der lauernde Trug und die Arglist,
Heimliche Tück', und Gewalt, und die frevelnde Sucht zu gewinnen
Und da sie lang' untätig auf luftigen Bergen gestanden,
Wagten die Kiele den Sprung durch nie erkundete Wasser.
Auch die Erde, zuvor wie Luft und Sonne gemeinsam,
Zeichnete jetzt vorsichtig mit langer Grenze der Messer.
Auch nicht Saaten allein und schuldige Nahrung erzwang man
Herrisch vom reichen Gefild: man drang in die Tiefen der Erde,
Und wie sorgsam versteckt, und entrückt zu den stygischen Schatten,
Grub man die Schätze hervor, Anreizungen aller Verbrechen.
Schon war schädliches Eisen, und Gold, heilloser denn jenes,
Ausgewühlt; da erhub sich der Krieg, und kämpfte mit beidem;
Und in der blutigen Hand erschüttert' er rasselnde Waffen.
Nun lebt alles vom Raub, kein Gastfreund schonet den Gastfreund,
Noch der Eidam den Schwäher; auch liebende Brüder sind selten.
Meuchlerisch stellet das Weib dem Gemahl nach, dieser der Gattin;
Und Stiefmütter bereiten aus falbem Kraute den Gifttrank;
Selber auch späht voreilend der Sohn nach den Jahren des Vaters.
Frömmigkeit sank vor Gewalt; Asträa selber, die Jungfrau,
Floh, der Himmlischen letzte, die blutgefeuchteten Länder....


Das vielzitierte Wassermannzeitalter beginnt, je nachdem, welchen Frühlingspunkt man für die Berechnung hinzuzieht, zwischen 2100 (Dwjahl Khul)und 2350 n. Chr. (Fagan-Allen)

2. Wie funktioniert der Maya-Kalender?

In aller Munde ist im Moment das angebliche Ende der Welt zur Wintersonnenwende im Dezember 2012 aus dem Maya-Kalender.

Einer von vielen Maya-Zyklen dauert 5125 Jahre. Der letzte begann (lt. Quellen einiger Übersetzer und Wissenschaftler) im Jahre vor Christus 3114 und endet also mit der Wintersonnenwende des Jahres 2012. Gleichzeitig überquere die Erdachse den Äquator der Galaxis, was alle 26.000 (25.625) Jahre einmal passiert. Dieser Zeitraum umfasst 1 vollständige Runde der Präzession, also der Abweichung, um die der Widderpunkt, also der Beginn der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche im Tierkreis rückwärts wandert. Aktuell ist der Widderpunkt nicht auf 1 Grad des Sternbildes Widder sondern auf 3-6 Grad des Sternbildes Fische, je nach Berechnungsart. Bald wandert der siderische Frühlingspunkt in den Wassermann, was dann das sogenannte Wassermann-Zeitalter „einläutet".

Bei dem Maya-Ereignis handelt es sich wohl eher um das Ende eines Zyklus und der Beginn eines neuen, als um das Ende der Welt. Ein Präzessions-Zyklus der auch mit der christlichen Zeitrechnung einigermaßen übereinstimmt begann aber, als der Frühlingspunkt auf 0 Grad Widder in Konjunktion mit 0 Grad Widder (Sternbild) stand, also um ca. 50 v. Chr.

Bei Zyklen wiederholen sich zu Beginn im Zeitraffer die Rahmenbedingungen der Vergangenheit. Was z.B. während eines früheren Zyklusbeginns signifikant vorhanden war oder passierte, wiederholt sich auf der nächsten Ebene ähnlich wieder. Zu Beginn eines jeden Zyklus gibt es daher in der Regel ein Ursprungsereignis, das die Information der Vergangenheit in sich trägt. Danach kann man neue Impulse setzen.

Beitrag aus de Internet zum Thema Maya-Kalender und dem Jahre 2012:
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/01/kein-weltuntergang-am-21-12-2012.php
„Kein Weltuntergang am 21. 12. 2012
Der Kalender der Maya endet natürlich nicht an diesem Tag - aber in kalendarischer Hinsicht ist er schon bedeutend. Dazu muss man sich aber erstmal das Kalendersystem der Maya genauer ansehen.
Die Maya benutzten zwei wichtige, verschiedene Kalender: die Tzolkin-Zählung für rituelle Zwecke und den Haab-Kalender für den zivilen Gebrauch. Das klingt vielleicht seltsam - aber auch heute noch gibt es genügend Beispiele für die parallele Benutzung zweier Kalender. Für alltägliche Sachen wird fast überall auf der Welt der für uns normale Gregorianische Kalender verwendet - aber wenn es z.B. um religiöse Angelegenheiten geht, dann gibt es viele verschiedene Alternativen, die noch in Gebrauch sind. Der 20. Januar 2009 ist beispielsweise der 24. Tewet 5769 im jüdischen Kalender, der 23. Muharram 1430 im islamischen Kalender, der 12. Tobe 1725 des koptischen Kalenders - usw.
Der Tzolkin-Kalender der Maya hat eine Periode von 260 Tagen, der Haab-Kalender basiert auf dem scheinbaren Umlauf der Sonne um die Erde und hat deswegen eine Periode von 365 Tagen. Man kann ein Datum also nun entwender im Tzolkin-System (z.B. 6 Edznab) oder als Haab-Datum (z.B. 11 Yax) angeben (mehr zur Namensgebung des Maya-Kalenders findet man z.B hier). Starten beide Kalender am gleichen Tag, dann dauert es 52 Jahre, bis sich eine Kombination aus Haab- und Tzolkin-Angabe (z.B. 6 Edznab 11 Yax - der Todestag von Pacal I, Herrscher von Palenque) wiederholt.
Innerhalb dieser 52 Jahre lässt sich ein Tag durch Angabe von Haab und Tzolkin also eindeutig beschreiben. Will man allerdings auch längere Zeiträume behandeln, wird es schwierig. Das wäre so, als würde wir nur Tag und Monat angeben, aber kein Jahr. Wenn man dann vom 14. August spricht, weiß niemand, welcher Tag genau gemeint ist. Dazu muß man auch das Jahr angeben.
Deswegen gibt es bei den Maya auch noch einen dritten Kalender - den sg. "long count" bzw. die Lange Zählung. Basierend auf dem Zwanzigersystem (im Gegensatz zu unserem Zehner/Dezimalsystem) durchlaufen hier 5 Ziffern jeweils die Zahlen von 0 bis 19 (bzw. 4; eine Stelle läuft nur bis 17). Der 20. Januar 2009 kann dann beispielsweise als 12.19.16.0.9 geschrieben werden (bzw. als 12 Baktun 19 Katun 16 Tun 0 Uinal 9 Kin).
Mit dieser Zählung lässt sich ein viel längerer Zeitraum abdecken. Für die Maya war die 13 (neben der 20) eine wichtige Zahl - das sieht man auch am Tzolkin-Kalender der 13 mal 20 = 260 Tage umfasst - und deswegen vermutet man, dass eine sg. Epoche genau 13 Baktun dauert. Also von 0.0.0.0.0 bis 13.0.0.0.0. (das entspricht etwa 5125 Jahren) - danach beginnt die neue Epoche wieder bei 0.0.0.0.0. Das ist allerdings nicht ganz sicher - genauso könnte es sein, dass eine Epoche bis 20.0.0.0.0 läuft. Wann genau der Nullpunkt der langen Zählung war, ist ebenfalls nicht ganz sicher. Die meisten Forscher glauben, dass es der 11. August 3114 v.u.Z war. Und wenn das stimmt, dann fällt 13.0.0.0.0 der langen Zählung genau auf den 21.12.2012.
So weit die Fakten. Der 21.12.2012 ist also für die Maya so etwas wie ähnliches wie der 31.12.1999 für uns - alle Stellen des Kalenders ändern sich und zahlenmäßig beginnt eine neue Epoche. Mystisch ist daran noch lange nichts (und auch die Maya haben mit diesem Datum nicht wirklich den Weltuntergang in Verbindung gebracht).

Wie wir gesehen haben, basieren die Maya-Zyklen auf anderen Rechensystemen und ebenso auf verschiedenen Anfangs- und Endpunkten, je nach Erfahrung und Schwerpunkt der Völker.
Abgesehen von den Mythen der Maya, die noch nicht zur Gänze entschlüsselt sind, kann man aber das System der astrologischen Konstellationen nutzen, um die Signifikanz von Zyklen für die menschliche Entwicklung zu betrachten:

Konzentrieren wir uns also statt auf spekulative Interpretationen fremder Zeitrechnungen auf gut nachvollziehbare astrologischen Zyklen in Bezug auf die gegenwärtigen und zukünftigen Strömungen in Politik und Wirtschaft:

3. Industrielle Revolution ab ca. 1760 (Pluto im Steinbock)
(mit Erläuterung Wikipedia)

Wo fangen wir am besten an? Vielleicht bei dem planetaren „Gesellen", der die Ausbeutung der Rohstoffe der Erde „regiert" und demnach maßgeblich für die gegenwärtigen in jeder Hinsicht ausbeuterischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten verantwortlich sein könnte: Pluto. Er regiert die Schulden, Kredite, verpflichtende Bindungen und die Bodenschätze!. Des weiteren betrachten wir später noch den Planeten, der für Regierung, die Erde selbst, das feste Fundament, das Gestein steht, den Saturn:

Die Astrologie kennt zur Zeit als einen der längsten Planeten-Zyklen den des Pluto: Pluto braucht 248 Jahre für einen Umlauf um die Sonne. Schauen wie also einmal genau 248 Jahre zurück: damit landen wir, grob gerechnet in der Mitte des 18. Jahrhunderts (1762). In dieser Zeit bildeten sich die Strukturen der sogenannten industriellen Revolution vor. Diese soll ja nach der von Ovid beschriebenen neolithischen Revolution ein weiterer extremer Einschnitt in der Menschheitsgeschichte sein:

Wikipedia schreibt dazu:
Als Industrielle Revolution wird die tiefgreifende und dauerhafte Umgestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse, der Arbeitsbedingungen und Lebensumstände bezeichnet, die vom späten 18. Jahrhundert an und verstärkt im 19. Jahrhundert zunächst in England, dann in ganz Europa und in den USA, seit dem späten 19.
Jahrhundert auch in Japan und weiteren Teilen Asiens zum Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft geführt hat. Als wichtigste an dieser Umwälzung beteiligte Gesellschaftsklassen standen sich kapitalistische Unternehmer und lohnabhängige Proletarier gegenüber.
Die Industrielle Revolution führte zu einer stark beschleunigten Entwicklung von Technologie, Produktivität und Wissenschaften, die, begleitet von einer starken Bevölkerungszunahme, mit einer neuartigen Zuspitzung der sozialen Missstände einherging: [1] Es kam zu einer Teilverlagerung des Pauperismus vom Lande in die Städte, ohne dass hinreichende Wohnunterkünfte vorhanden waren;[2] und in den entstehenden Fabriken, für die Arbeitskräfte gebraucht wurden, konzentrierte sich ein Lohnarbeiterproletariat.[3] Daraus ergab sich als ein gesellschaftspolitisches Kernproblem die Soziale Frage, verbunden mit wiederkehrenden Arbeiterunruhen und Bemühungen von Sozialreformern, die akute Not zu lindern und deren Ursachen zu bekämpfen.
In weltgeschichtlicher Perspektive wird der Industriellen Revolution eine ähnliche Bedeutung zugemessen wie dem Übergang vom Nomadentum zur Sesshaftigkeit in der Neolithischen Revolution.[4] Bezüglich der Industriellen Revolution bildeten sich mit der Zeit zwei Begriffsebenen heraus: Die eine meint die mit der Entstehung der Großindustrie verbundene Epochenbezeichnung, während die andere auf einen unabgeschlossenen Prozess fortlaufenden Gesellschaftswandels zielt. Die in vor- und frühindustrieller Zeit am meisten benachteiligten proletarischen Schichten profitierten im weiteren Verlauf auch ihrerseits von der industriellen Revolution, indem eine große innerstaatliche soziale Ungleichheit als Problem begriffen wurde und breitere Bevölkerungsschichten in die Lage kamen, sich einen relativen Wohlstand zu erarbeiten.

Der mit „Industrieller Revolution" bezeichnete epochale Umbruch des späten 18. und 19. Jahrhunderts hat nachgeborene Wirtschaftshistoriker und Sozialwissenschaftler dazu bewogen, spätere historische Umbrüche in den Wirtschafts-, Produktions- und Arbeitsformen als zweite und dritte Industrielle Revolution zu kennzeichnen. Der französische Soziologe Georges Friedmann sprach 1936 erstmals von einer zweiten industriellen Revolution.[5] Er datierte sie auf die Jahrzehnte vor und nach der Wende zum 20. Jahrhundert und identifizierte als deren Charakteristika die intensivierte Mechanisierung, den weitverbreiteten Gebrauch von Elektrizität und die Massenproduktion von Gütern (Taylorismus und Fordismus). Die mikroelektronische Revolution seit Mitte der 1970er Jahre wird als technologischer Kern einer neuen, dritten Industriellen Revolution angesehen, so zum Beispiel von dem US-amerikanischen Soziologen Daniel Bell.[6]

Kleine Zusammenfassung (von mir): Die industrielle Revolution zeichnet sich aus durch eine zunehmende Zahl von Erfindungen ab Mitte des 18. Jahrhunderts und daraus folgendende verbesserte Produktionseffinzienz in der Landwirtschaft aus. Es folgte die sogenannte Landflucht. Die Menschen strömten in die Städte auf der Suche nach Arbeit. Kleinbauern verarmten. Besonders einschneidend war die Erfindung der Dampfmaschine (1712) und weiterer technischer Geräte, die die Muskelkraft ersetzen konnten. Besonders im 18. und frühen 19. Jahrhundert verstärkte sich die Anwendung mechanischer Prozesse, in der Folge ergab sich mehr Arbeitsteilung, Einsatz fossiler Brennstoffe und schlussendlich der Industriekapitalismus. Die Maschinen immitierten dabei die Handarbeit der verschiedenen Gewerbe, wie Spinnen, Weben etc. Verbesserung der Warentransportes und des Verkehrsflusses erfolgte durch Eisenbahnbau ab 1800. Ab 1820 gab es die ersten wirklich haltbare Schienen. Durch gravierende Fortschritte in der Medizin verstärkte sich das Bevölkerungswachstum und damit ergab sich steigender Bedarf an Nahrungsmitteln und Gütern. Ein großer Anteil der Arbeit wurde durch Frauen und Kinder erbracht.
Man kann also sagen, dass die industrielle Revolution zu einer immer stärkeren Verflechtung der Weltwirtschaft geführt hat.

Betrachten wir also die Wirtschaftszyklen seit ungefähr Anfang des 19. Jahrhunderts sieht man deutliche Übereinstimmungen mit den planetarischen Zyklen.

4. Wirtschaftszyklen

Die Synchronizität der Wirtschaftszyklen mit den planetarischen Zyklen:
Wie extrem relevant die planetaren Zyklen für die politische und wirtschaftliche Entwicklung sind, zeigt sehr deutlich eine Analyse der Dow-Jones Langfristzyklen grob gerechnet seit Beginn der sog. Industriellen Revolution: Die Zyklen korrelieren mit den Schwankungen der folgenden Konstellationen. Äußere langsamlaufende Planeten, die größere wirtschaftliche Zeitperioden prägen sind also Saturn und Pluto: Saturn im 12. Haus bewirkt wirtschaftliche Tiefpunkte, zunehmende Saturn-Pluto-Opposition bewirkt Hochpunkte

1. wichtiger Faktor Saturn im 12. Haus: sinkende Kurse/Talsohle:
Saturn Umlaufzeit 29 Jahre
Staat, Stabilität, Strukturen, Regeln, Immobilien und Grundbesitz
Saturn in Widder 1996, 2026
Saturn im 1. Haus ab Oktober 2010
Letzter Zyklus(Saturn über AC) 1951-1982
Bestehender Saturn-Zyklus seit 1981-2010
Nächster Zyklus 2010-2037 (12. Haus) 2039 über AC

Saturn im 12. Haus bedeutet also für die Weltwirtschaft: Verunsicherung, Verluste der Struktur und Stärke, Schwäche von Staatsgebilden und Staatshaushalten
Saturn repräsentiert Staatsgewalt, feste Regeln, Substanz (Berge/Bergbau im Zusammenhang mit Pluto), Strukturen, Immobilien, Erfolg der sich manifestiert. Wenn der Saturn also in die Instabilität rutscht, und z.B. im 12. Haus der Geheimnisse nicht mehr greifbar ist, ergibt sich verstärkt Verunsicherung der Menschen. Die Regierungen wissen nicht, in welche Richtung gehandelt werden soll. Regeln scheinen nicht mehr zu greifen. Erfolg (Saturn) löst sich auf.

Sinnvolle Regulierungen und mehr Sicherheit durch Staat und Gesellschaft aufgrund der Erfahrungen eines 30 Jahres-Zyklus wird es also zyklisch gesehen ab Ende 2010 geben können, wenn Saturn wieder über den Aszendenten geht und damit mehr Klarheit und Strukturen ermöglicht.

2. wichtiger Faktor: Saturn-Pluto-Konstellationen:
Pluto Umlaufzeit 248 Jahre
Kreditwirtschaft, Wirtschaft(-swachstum), Umwälzungen, tiefgreifende Veränderungen, Schulden, Ressourcen (Bodenschätze)
Pluto in Widder 1822, 2069
Aktuelle Zyklen: Pluto in Schütze Schulden/Ausland, Immonbilienblase: 1995-2008
Pluto in Steinbock, Begrenzung der Schulden und Kredite, Aufbrechen bis dahin gewachsener Strukturen: 1762-1778 und 2008-2024

Pluto steht für Wachstum über Schulden und Kredite und besonders auch durch Ausbeutung der Bodenschätze aber auch Ausbeutung der Menschen selbst. Wenn dieser Planet auf Saturn, die festen, bestimmenden, einschränkenden Strukturen trifft, ergibt sich ein Knick nach unten: Verluste!

Steigendes Wachstum ergibt sich von Pluto-Saturn-Konjunktion bis zur Opposition. Sinkende Wachstumszahlen von der Opposition bis zur nächsten Konjunktion. Weiter „sinkendes Wachstum" besteht somit voraussichtlich von der Saturn/Pluto Opposition 2001 bis zur Konjunktion Pluto mit Saturn also bis ca. 2019!

FAZIT:
Prognose aufgrund derzeitiger wirtschaftlicher und politischer Grundlagen (Saturn/Pluto)
sinkende Kurse von 2001 (Saturn-Pluto-Opposition) bis 2019/2020 (Saturn-Pluto-Konjunktion)
dann verstärktes Wachstum bis -2036 Saturn-Pluto Opposition
nächster Saturn im 12. Haus (sinkende Kurse, Tiefpunkt): ab ca. 2037 - 2039.
Nächste globale Wirtschaftskrise also zu erwarten von 2036-2039

Diskussion:
diese Prognose gilt aber nur unter der Voraussetzung, dass die relevanten Faktoren sich nicht ändern. Denkbar wäre aber durchaus auch eine Verlagerung der signifikanten Faktoren Saturn und Pluto auf vielleicht Uranus (Technisierung) oder sogar Neptun (Spiritualisierung) bei der neue, bislang völlig unbekannte Technologien oder Methoden entwickelt werden. Infrage für eine Veränderung der wirtschaftlich relevanten Konstellationen wären besonders auch der zunehmende Gebrauch erneuerbarer Energien, wie Wasser, Wind und Sonnenenergie. Wenn die Ausbeutung (Pluto) von Menschen oder Materialien (Bodenschätze, fossile Brennstoffe etc.) also ein Ende hat sollten sich die Zyklen ändern können. Extreme Fortschritte, die dies in technischer Hinsicht ermöglichen sollte es spätestens mit dem Beginn des Wassermannzeitalter geben, also in Kürze. Ziel des kommenden Zyklus sollte sein: Menschen zu vereinen, und zwar übergreifend von Religionen und Kulturen. Die technischen Entwicklungen der Neuzeit gehen in diese Richtung. Es entwickelt sich also rasant eine Globalisierung die einen Bewusstseinssprung ermöglicht, weil alles mit allem (auch technisch) in Verbindung steht.